Eichfähiges Strahlenschutzmessgerät mit hoher Nachweisempfindlichkeit auf Basis eines Ionisationskammerdetektors zur Messung der Ortsdosis-Messgrößen Richtungsäquivalentdosis/-leistung und Umgebungsäquivalentdosis/-leistung
Drittmittelprojekt (ZAFT-Projekt) mit Industriebeteiligung

Prof. Dr.-Ing. habil. Günter Rösel

Anforderungen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) für Personen- und Ortsdosimeter bilden die Basis für eine Bauartzulassung zur innerstaatlichen Eichung von Dosimetern. Derartige Anforderungen  werden von Zeit zu Zeit den geänderten Regeln der Technik, die z.B. in einschlägigen Normen festgeschrieben sind, angepasst. Ziel des Vorhabens ist es, ein eichfähiges Strahlenschutzmessgerät mit hoher Nachweisempfindlichkeit auf Basis eines Ionisationskammerdetektors zur Messung der Ortsdosis-Messgrößen Richtungsäquivalentdosis/-leistung  und Umgebungsäquivalentdosis/-leistung zu entwickeln, das die angekündigten verschärften PTB-Anforderungen erfüllt. Diese beziehen sich auf die Bereiche Fehlerselektivität, Dosisalarmschwellen, Dosisleistungsüberlastung, gepulste Strahlung, Software, Mindestbetriebsdauer, apparativer Nulleffekt, Variationskoeffizienten, Ansprechvermögen, Einfluss von Betastrahlung, EMV sowie Ansprech- und Einstellzeit bei Dosisleistungsmessung. Wesentliche Bestandteile des Vorhabens sind die Hardwareentwicklung, Erarbeitung und Umsetzung von Signalverarbeitungsstrategien, Felderprobung und experimenteller Nachweis der angestrebten Geräteeigenschaften.


BMWi

STEP Sensortechnik und Elektronik Pockau GmbH

01.11.2013 bis 31.12.2014