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Bestandsaufnahme wertvoller historischer Elemente für eine mit dem Amt für Stadtgrün abgestimmte Analyse im Volkspark Dresden-Briesnitz, April 2013. Foto: Scherzer
Entwicklung historischer Gartenanlagen, insbesondere Nutzungsanforderungen, Belastungsgrenzen, Management und Weiterentwicklung
Projekt

Prof. Dipl.-Ing. Cornelius Scherzer

Im Zusammenhang der Ermittlung denkmalgerechter und zeitgemäßer Nutzungsperspektiven geht es um die Tragfähigkeit der Anlagen für Erholung, Bildung, Kultur und Sport sowie Anforderungen des Naturschutzes und Ressourcenmanagements.

Untersuchungen beziehen sich auf die Kartierung der Parks, die Erfassung der Nutzungen und Motivation der Nutzer, räumliche Ausstattung, Planungsprozesse der Parkgestaltung und -entwicklung, Information und Beteiligung von Fachbehörden und Bürgern und das GIS- und datenbankgestützte Grünflächenmanagement.

In der Folge einer empirischen Erhebung in Kooperation mit der TU Dresden 2005 werden im Rahmen von Studienprojekten und Abschlussarbeiten Befragungen, Beobachtungen und Fachgesprächen in historischen Gartenanlagen durchgeführt, ausgewertet und in konzeptionelle Aussagen überführt.

Projekt- und Abschlussarbeiten im Forschungsfeld laufen in den Studiengängen Gartenbau, Landschafts- und Freiraumentwicklung sowie Geoinformatik/Management. Als Pilotprojekte zur Parkentwicklung dien(t)en u.a. Großer Garten, Leutewitzer Volkspark, Briesnitzpark und Räcknitzpark Dresden.

Für den inzwischen denkmalgeschützten „Kammeyergarten“ der HTW Dresden in Pillnitz wurde im Auftrag von SIB Dresden II  eine Denkmalpflegerische Zielstellung erarbeitet (May Landschaftsarchitekten Dresden). Die Fakultät hat eine Nutzerforderung eingereicht.


Keine formalisierte Förderung, jedoch Vorbereitung von Finanzierung durch die jeweiligen Träger der Gartenanlagen und ggf. Beantragung von Förderung

Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, SIB - Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Landeshauptstadt Dresden - Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft und Umweltamt, TU Dresden, Leibniz-Institut für Ökologische Raumentwicklung im Rahmen der EU-Projekte „URGE“ und „GREENKEYS“ sowie Landschaftsarchitekturbüros.

01.04.2005 bis 31.08.2022