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Versuchsanlage Futterleguminosen im Jahr 2014 auf dem Versuchsfeld Pillnitz (Foto: Scheffler 2014)
Entwicklung und Erprobung eines neuartigen, aus dem ökologischen Landbau stammenden stickstoffreichen Düngemittels für den ökologischen Gemüsebau
Drittmittelprojekt mit Industriebeteiligung

Prof. Dr. agr. Knut Schmidtke

Übergeordnetes Ziel des Vorhabens ist es, ein aus dem System des ökologischen Land­baus stammendes, neuartiges N-Düngemittel für den ökologischen Gemüsebau auf der Basis von Futterleguminosen zu entwickeln. Hierzu sollen (1) die für die Düngemittelerzeugung am besten geeigneten Futterlegu­minosen­ar­ten identifiziert werden (Evaluation verschiedener Arten hinsichtlich Pflanzen­ver­träg­lichkeit und N-Mineralisierung des Düngemittels), (2) der Einfluss des Schnittzeitpunktes der Futterleguminosen (Identifikation des art­spe­zifisch optimalen Zeitpunktes) und der Grad der Weiterverarbeitung (Vermah­lung, Pelletierung) auf die Geschwindigkeit der N-Freisetzung aus dem ge­trockneten Futterleguminosenschnittgut ermittelt werden und (3)  die Ertragswirkung und Höhe der N-Verwertung aus dem gedüngten Futterlegumi­nosenschnittgut durch Spinat und Rote Bete quan­tifi­ziert werden.

Zusätzlich soll eine betriebswirtschaftliche Bewertung der Erzeugung und des Einsatzes dieser neuen Düngemittel im Vergleich zu einem Standard-Düngemittel des ökologi­schen Gemüsebaus (Hornmehl) vorgenommen werden.


BLE

Gartenbaubetriebe Franz in Dresden, Bienert/Hänsel in Taucha, Bohne in Langsdorf

01.03.2013 bis 30.04.2016