Untersuchungen zur Steuerung der Eisen- und Mangankonzentration bei der Infiltration und Exfiltration an Gewässern: Monitoring, Hydraulik, Bautechnik
Drittmittelprojekt

Prof. Dr.-Ing. Thomas Grischek

Das Vorhaben ist im Bauingenieurwesen angesiedelt und bezieht die Umweltverfahrenstechnik und die Hydro- und Geochemie ein.

Es soll ein Monitoringkonzept entwickelt und getestet werden, mit dessen Hilfe die Eiseneinträge in Gewässer (Massenbilanzen) und die „hot spots“ ermittelt werden können. Das Konzept soll im Fe-Konzentrationsbereich von 1 bis 3.000 mg/L nutzbar sein.  Vorliegende Ergebnisse aus einem 2014 abgeschlossenen Projekt zur unterirdischen Enteisenung von Grundwässern mit geringem Puffervermögen sollen bzgl. der Anwendbarkeit an kleinen Oberflächengewässern ausgewertet werden.

Es sollen die Auswirkung hoher Fe-Konzentrationen, niedriger pH-Werte und hoher Sulfatwerte auf bauliche Anlagen, z. B. Sporthäfen und Restsee-Überleiter, erfasst, eingeleitete Schutz­maßnahmen bewertet und ggf. neue bautechnische Maßnahmen entwickelt und getestet werden.

Untersuchungsmethoden und Modelle zur Erfassung und Prognose der Mangan- und Eisengehalte im Uferfiltrat und im Sediment sollen recherchiert und ein Konzept zur Standort­untersuchung erstellt und in Kooperation mit Wasserversorgern umgesetzt werden. Der erhöhte Monitoring-Aufwand und ein optimierter Betrieb von Fassungsanlagen sollen einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung unterzogen werden.


ESF

Technische Universität Dresden

01.09.2015 bis 31.08.2018