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Entwicklung von Methoden zur Erfassung und Vorhersage instationärer Vorgänge bei Deichen und Dämmen
Drittmittelprojekt (ZAFT-Projekt) mit Industriebeteiligung

Prof. Dr.-Ing. habil. Jens Engel

Deiche sind Bauwerke, die nur im Hochwasserfall der Beanspruchung ausgesetzt sind, für die sie ursprünglich bemessen und gebaut wurden.   Es existieren noch keine anerkannten Verfahren für eine kontinuierliche Kontrolle der Funktionsfähigkeit.  Ob die wichtigen Elemente eines Deiches ausreichend funktionsfähig sind, kann nach längerer Standzeit nicht mit Sicherheit beurteilt werden.  Hinzu kommt, dass nicht alle vorhandenen Deiche nach den heute anerkannten Regeln errichtet worden sind.  Ziel des Projekts ist es, die Grundlagen für eine Methode zur Bewertung des Zustands von Deichen zu entwickeln. Der Schwerpunkt liegt auf Verfahren zur Auswertung und Vorhersage des zeitlichen Ablaufs der Durchsickerung, die Einbeziehung von Messverfahren in situ,  Materialuntersuchungen im Labor und rechnerischen Prognosen und die Berücksichtigung veränderter klimatischer und witterungsbedingter Einflüsse. Außerdem wird das neu entwickelte Verfahren die Bewertung inhomogener Altdeiche ermöglichen und damit zu ressourcenschonendem Umgang mit Bestandsbauwerken und beim Neubau beitragen.


BMWi

Planungsgesellschaft Scholz und Lewis mbH Dresden

01.12.2014 bis 30.11.2016