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Versuchsanlage (links) und Elektrolysezelle (rechts)
SOLAREX - Langfristig sichere Trinkwasserversorgung in arsenkontaminierten Gebieten durch solarbetriebene Arsenentfernung und Onlineüberwachung
Drittmittelprojekt mit Industriebeteiligung

Prof. Dr.-Ing. Thomas Grischek

Prof. Dr. rer. nat. Jörg Feller
Prof. Dr. Ulrike Feistel

Die HTW Dresden und die Firma AUTARCON arbeiten im Rahmen des BMBF-Verbundprojektes SolArEx an der Weiterentwicklung einer dezentralen, energieautarken Trinkwasserdesinfektionanlage der Firma AUTARCON zur Arsenentfernung. Der zweistufige Aufbereitungsprozess basiert auf einer In-Situ-Oxidation sowie der Adsorption von Arsen an Eisenhydroxid und anschließender Filtration. Dies erlaubt neben der langfristig verlässlichen Funktion auch eine einfache Bedienung und Wartung der Anlage. Durch die Kopplung mit einer Chlorelektrolyse soll eine deutlich längere Nutzungsdauer des eingesetzten Filtermaterials bzw. eine kontinuierliche Regenerierung erreicht werden. Bei der Oxidation wird einerseits Eisenhydroxid gebildet und andererseits trivalentes Arsen (As(III)) in pentavalentes Arsen (As(V)) überführt. As(V) wird bevorzugt an Eisenhydroxid adsorbiert. Die Wasserqualität wird kontinuierlich über eine einfache und robuste Redoxwerterfassung überwacht. Zudem zeichnet die Anlage alle Daten auf einer SD-Karte auf und übermittelt die Daten online an Betreiber und Behörden zur Systemkontrolle.


BMBF

AUTARCON GmbH
Internationale Kooperation

01.10.2014 bis 30.09.2016

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