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Speckschichtschweißung, Flussstahl aus den 1930er Jahren
Entwicklung verfahrenstechnischer Grundlagen zum Schweißen alter Flussstähle
Drittmittelprojekt mit Industriebeteiligung

Prof. Dr.-Ing. Holger Flederer

Dr.-Ing. Lars Sieber
M. Sc. André Kilian

Im Zuge der Verknappung von Ressourcen gewinnt die grund­sätzliche Forderung nach wirtschaftlichem und nachhaltigem Umgang mit bestehender Bausubstanz vehement an Bedeutung.

Bauwerke aus dem Entstehungszeitraum 1880 bis 1940 bestehen meist aus genietetem (selten geschraubtem) Flussstahl, dessen metallurgische Zusammensetzung und Materialeigenschaften das deutlich wirtschaftlichere Schweißen als Fügeverfahren für Reparatur- und Ertüchtigungsmaßnahmen häufig nicht zulassen. Das bisher gelegentlich angewendete Schweißen in den Speckschichten der Halbzeuge bietet nur eingeschränkte Anwendungsmöglichkeiten.

Im Rahmen des Forschungsvorhabens sollen wissenschaftlich gesicherte Grundlagen für das Schweißen von Stumpfnahtverbindungen der eingangs be­schriebenen Stähle / Konstruktionen erarbeitet werden, die sowohl die Entwicklung spezieller Elektroden als auch die zielgerichtete Steuerung der Verfahrensparameter umfassen.


SMWK, Oscar PLT GmbH, DB Bahnbau Gruppe GmbH / Brückenwerkstatt Dresden

Oscar PLT GmbH, DB Bahnbau Gruppe GmbH / Brückenwerkstatt Dresden, Prof. Dr.-Ing. Gunther Göbel / HTW Dresden / Fak. Maschinenbau / Fügetechnik

01.03.2016 bis 31.10.2018