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Prinzip der Injektionsverdübelung mit pot. Gleitflächen
Entwicklung eines Verfahrens zur Stabilisierung von Deichen und Dämmen mittels Niederdruckinjektion
Drittmittelprojekt (ZAFT-Projekt) mit Industriebeteiligung

Prof. Dr.-Ing. habil. Jens Engel

Bei Böschungen von Erdbauwerken an Straßen, der Bahn und Wasserstraßen kommt es immer wieder zu Rutschungen. Es fehlen zurzeit Verfahren, mit denen die Sanierung derartiger Anfangsschäden möglich ist. Zur Erhöhung der Standsicherheit einer Böschung sind meist konstruktive Maßnahmen erforderlich. Dabei müssen die Beanspruchungen abgebaut oder die Widerstände des Baugrunds erhöht werden. Eine wirksame Erhöhung der Widerstände kann durch die Errichtung von Bauteilen in der potentiellen Bruchfäche im Böschungskörper realisiert werden. Ziel des beantragten Projekts ist die Entwicklung eines neuen Stabilisierungsverfahrens von Dämmen und Deichen mittels Niederdruckinjektion. Zur Verbesserung der Tragfähigkeit soll ein vermischter Bodeninjektionskörper hergestellt werden, der die entstehenden Kräfte sicher abtragen kann. Die Kraftübertragung wird dabei ähnlich einer Verdübelungswirkung im Boden realisiert und soll mit einer Niederdruckinjektion als mobiles und preiswertes Verfahren zur Anwendung kommen. Injektionen sind bisher nicht als Böschungssicherungen vorgesehen und eingesetzt worden. Als Injektionsmittel soll sich auf den Einsatz von Zementsuspension focusiert werden.


BMWi

Jähnig GmbH Felssicherung & Zaunbau

01.09.2015 bis 28.02.2018