Entwicklung umweltingenieurtechnischer Verfahren zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen
Drittmittelprojekt

Prof. Dr.-Ing. habil. Jens Engel

In der Umweltinfrastruktur werden u.a. natürliche Fels- und Lockergesteinshänge, Dämme, Deiche, Deponien sowie
Kippenablagerungen gebaut und vielfältig genutzt. Hier ist eine dauerhafte Nutzungsdauer vorgesehen. Alle derzeit bekannten
geowiss-, bodenkundlichen und ingenieurwissenschaftlichen Verfahren zur Planung, Sicherung und Ertüchtigung basieren auf einem kurzzeitigen Bestand oder einer unter klimarelevant veränderten Beanspruchungen unzureichenden Wissens und
Erfahrungsbedingungen. Es gilt somit in komplexer interdisziplinärer Weise die phänomenologische Betrachtung von Schadensabläufen, die vereinfachte Quantifizierung von Bodensubstraten und Materialeigenschaften, die zeitliche und räumliche Veränderlichkeit der Eigenschaften, die Bewertung der maßgebender Einflüsse sowie die Prognostizierung von zukünftigen Beanspruchungsszenarien zu hinterfragen. Die verfahrenstechnisch bodenkundlichen Aspekte (Teil HSZG) stellen in diesem Zusammenhang einen dominanten Untersuchungsgegenstand dar, der durch mathematische Simulation (Kooperation mit TU BAF) übertragbar gemacht werden soll und zudem auch durch erweiterte geowissenschaftliche Bewertungen (Teil HTW DD) zu untersetzen ist.


ESF

Hochschule Zittau/Görlitz

01.07.2016 bis 30.06.2019