Charakterisierung von nanoporösen Festkörpern sowie die Erweiterung ihres Anwendungspotenzials (MatEnUm 1)
Drittmittelprojekt mit Industriebeteiligung

Prof. Dr. rer. nat. habil. Grit Kalies

Prof. Dr.-Ing. Iris Römhild
Dr. rer. nat. Steffen Arnrich

Nanoporöse Festkörper sind von nationalem und internationalem Forschungsinteresse, da sie rationelle und energetisch vorteilhafte Prozesse wie Adsorption und Stofftrennung ermöglichen.  
Im Zentrum des Projektes steht einerseits die verbesserte Charakterisierung von neueren nanoporösen Festkörpern wie z.B. geordneten mesoporösen Silikaten, nanoporösen Gläsern oder flexiblen metallorganischen Gerüstverbindungen (MOFs) – hier insbesondere die verbesserte energetische Charakterisierung ihrer Oberflächen in Zusammenarbeit mit der Quantachrome Deutschland GmbH Leipzig/Odelzhausen (KMU) und dem Institut für Nichtklassische Chemie (INC) Leipzig.
Andererseits ist es das Ziel des Projektes zu prüfen, ob und inwieweit sich die klassischen Anwendungsbereiche von nanoporösen Festkörpern (Stofftrennung, Gasspeicherung, Katalyse, Chromatographie usw.) auch auf nicht-klassische Bereiche ausdehnen lassen.  
Dies betrifft sowohl die Prüfung auf die Gassensortauglichkeit flexibler metallorganischer Gerüstverbindungen (MOFs) in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Luft- und Kältetechnik (ILK) Dresden, als auch die Prüfung auf die Tauglichkeit mesoporöser Festkörper für Oberflächenbeschichtungen in der Konstruktions- und Antriebstechnik, um z.B. Überhitzungen von Bauelementen zu vermeiden, in enger Zusammenarbeit mit Frau Prof. Dr.-Ing.  Römhild von der Fakultät Maschinenbau. 


SMWK

Quantachrome Deutschland GmbH Leipzig/Odelzhausen, Institut für Nichtklassische Chemie (INC) Leipzig, Institut fürLuft- und Kältetechnik (ILK) Dresden

01.04.2017 bis 31.12.2019