Nutzbarmachung von Entropieeffekten in porösen Festkörpern für Trenn- und Speicherprozesse (MatEnUm-2)
Drittmittelprojekt

Prof. Dr. rer. nat. habil. Grit Kalies

Im Projekt soll der Zusammenhang zwischen der charakteristischen Periodizität von Festkörperstrukturen und charakteristischen Eigenschaften der fluiden Gastmoleküle wie Kettenlänge usw. systematisch untersucht werden. Das primäre Ziel besteht darin zu ermitteln, inwieweit sich entropische Effekte wie Anordnung und Packungsdichte bestimmter homologer Reihen von unverzweigten und verzweigten Fluiden in porösen Festkörpern definierter Porenlandschaft optimieren lassen, um Trenn- und Speicherprozesse energie- und materialeffizienter durchführen zu können.

Arbeitsziel des Projektes ist es, Entropieeffekte, wie z.B. eine sukzessive Schichtung oder Stapelung von Gastmolekülen in Festkörperstrukturen (verbunden mit hoher Fluiddichte) versus eine geknäuelte Anordnung (verbunden mit niedriger Fluiddichte), gezielt zu erzeugen und nutzbar zu machen. Zur Lö-sung sind sowohl experimentelle als auch theoretische Arbeiten notwendig. In den theoretischen Arbeiten soll über die zuletzt genutzten phänomenologisch-thermodynamischen Modelle hinausgegangen werden, indem:

  • statistisch-thermodynamische Berechnungen auf der Grundlage von Gittermodellen in Poren und
  • Molekularsimulationen in Zusammenarbeit mit der Universität Amsterdam

in die Forschungsarbeiten mit einfließen.


SMWK

Universität Amsterdam

16.01.2018 bis 31.12.2018