Innovative Datenfusion zum energieeffizienten Betrieb von RTLS im Industrie 4.0 Umfeld (MatEnUm-2)
Drittmittelprojekt mit Industriebeteiligung

Prof. Dr.-Ing. Sven Zeisberg

Dipl.-Ing. Uwe Gosda

Im industriellen Umfeld spielen Echtzeitlokalisierungssysteme (Real Time Location Systems – RTLS) eine immer wichtigere Rolle bei der Ortung von Waren, Werkstücken oder Personen im Produktions-prozess (Industrie 4.0, Asset Management). Im Gegensatz zu etablierten Technologien, z.B. auf Basis von RFID, werden bei modernen RTLS in der Regel aktive Komponenten am zu ortenden Objekt eingesetzt. Dies geht mit einem erhöhten Ressourcenverbrauch durch die zur Ortung notwendige Funk-kommunikation mit Infrastrukturelementen einher. Der erhöhte Verbrauch zur Verbesserung der Reich-weite und Genauigkeit ist aus energetischer Sicht für batteriebetriebene Geräte von Bedeutung, aus Sicht des Gesamtsystems durch Einschränkung von Zeiten und/oder Funkkanälen beschränkend für die Anzahl der maximal ortbaren Objekte in einem bestimmten Raumumfeld.
Im zu beantragenden Projekt sollen Möglichkeiten aufgezeigt, implementiert und getestet werden, die für verschiedene Anwendungsfälle optimale Kompromisse zwischen Ressourcenverbrauch und Ortungsgenauigkeit ermöglichen. Dabei wird davon ausgegangen, dass verschiedene, im industriellen Umfeld relevante Szenarien (z.B. Verfolgung autonomer Roboter, Ortung von Personen, 3D-Ortung für Augmented Reality Anwendungen) aufgrund unterschiedlicher Bewegungseigenschaften auch algorithmisch unterschiedliche Ansätze zur Lokalisierung erfordern.
Ziel des Projektes ist es, unter diesen Randbedingungen Lösungen zu finden, die eine vorgebbare Genauigkeit der Positionslösung garantieren und dabei einen minimalen Ressourcenbedarf ermöglichen.


SMWK

ZIPGPOS GmbH Dresden

16.01.2018 bis 31.12.2018