PhosForDiv – Phosphate availability as driver of plant biodiversity in forest ecosystems
Drittmittelprojekt

Prof. Dr. rer. nat. habil. Arne Cierjacks

Projekt an der TU Berlin und der Universität Hamburg. Unter Phosphat-(P)-Mangel müssen Pflanzenarten über spezifische Anpassungen verfügen, um unter diesen Bedingungen wachsen zu können, wodurch Biodiversitätsmuster entscheidend beeinflusst werden könnten. Das Projekt hatte zum Ziel, die Zusammenhänge zwischen P-Verfügbarkeit und Pflanzendiversität vertieft zu untersuchen, um zu verstehen, wie Waldökosysteme P-Limitierung ausgleichen. Dabei werden neben der floristischen Artendiversität auch funktionale Traits betrachtet, welche mit der P-Aufnahme zusammenhängen, wie z.B. P-Nutzungseffizienz und Mycorrhizierung. Das Vorhaben kombiniert Geländeerhebungen in Buchen- und Fichtenbeständen mit Gewächshausversuchen. Hierbei werden Pflanzen, Feinwurzeln, Streu sowie der Boden für die Messung der Kompartimentierung von P-Vorräten beprobt. Der Gewächshausversuch untersucht die Zusammenhänge zwischen Pflanzenwachstum, P-Effizienzmaßen und Traits der Modellbaumarten und verschiedenen Kombinationen von krautigen Arten unter zwei P-Versorgungsszenarien (Limitierung vs. Optimalversorgung). Die Ergebnisse dieses Projekts zeigen Wege auf, wie die P-Ernährung von Ökosystemen auch ohne Düngung verbessert werden kann. Dadurch soll ermöglicht werden, dass man zukünftig auch in Agroökosystemen unabhängiger von den endlichen P-Quellen für die Düngemittelherstellung wird.


Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

01.08.2013 bis 30.11.2017