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Board for detection and assessment of pharmaceutical drug residues in drinking water - capacity building for water management in ce
Drittmittelprojekt (ZAFT-Projekt) mit Industriebeteiligung

Prof. Dr.-Ing. Thomas Grischek


Durch die enormen Fortschritte in der chemischen Analytik, können mittlerweile geringste Konzentrationen anthropogener Stoffe in Proben verschiedenster Art nachgewiesen werden. Seit einigen Jahren gilt daher das Augenmerk verstärkt den sogenannten Spurenstoffen, chemische Substanzen, die in geringsten Konzentrationen in der Umwelt, darunter in Gewässern, vorkommen. Während Chemieunfälle und illegale Einleitungen in der heutigen Zeit eher selten eintreten, ist mittlerweile gesichert, dass Spurenstoffe vor allem durch den Gebrauch von Alltagsprodukten und der Landwirtschaft in den Wasserkreislauf gelangen.

In den letzten Jahren werden Spurenstoffe in zuneh­mendem Maße sowohl in Fließgewässern, als auch im Grundwasser Trinkwasser nachgewiesen. Bei diesen sogenannten Mikroverunrei­nigungen handelt es sich um ein breites, zum Großteil noch unbekanntes Stoffspektrum (z. B. Arzneimit­tel, Biozide). Einige Verbindungen haben unter anderem schon in geringen Konzentrationen nachteilige Wirkungen auf die Umwelt oder auf die menschliche Gesundheit.

Das Projekt boDEREC-CE soll dazu beitragen, die Herkunft sowie das Transportverhalten organischer Spurenstoffe an Rohwassergewinnungsstandorten an Flüssen weiter aufzuklären und Vorschläge für europäisch einheitliche Bewertungsansätze und Vermeidungskonzepte zu erarbeiten. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines strategischen Konzepts, das Wasserversorgern das Risikomanagement bekannter sowie unbekannter Wasserinhaltsstoffe erleichtern soll.

Förderprogramm: INTERREG Central Europe
Homepage: https://www.interreg-central.eu/Content.Node/boDEREC-CE.html


EU

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Internationale Kooperation

01.04.2019 bis 31.03.2022

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