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HERMES - Nachhaltige Ertüchtigungsverfahren - Umweltingenieurtechn. Verfahren zur nachhaltigen Instandsetzung natürlicher Ressourcen
Drittmittelprojekt (ZAFT-Projekt) mit Industriebeteiligung

Prof. Dr.-Ing. habil. Jens Engel

M.Sc. Enrico Kammel
Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Wolter

Im Projekt HERMES werden interdisziplinäre Verfahren zur Ertüchtigung und Reparatur von Schutzwällen, Dämmen, Deichen und
Hängen als Teil der Umweltinfrastruktur entwickelt und erprobt. Infolge veränderter Klima- und Wettereinflüsse sowie neuer
Transporttechnologien (autonomes Verfahren, Elektromobilität) sind diese Bauwerke zukünftig veränderten Beanspruchungen
ausgesetzt. Die vorhandenen Strukturen sind teilweise vorgeschädigt oder entsprechen nicht den Anforderungen. Ziel des Vorhabens
ist die Entwicklung mehrstufiger Verfahren unter Einbeziehung unterschiedlicher Technologien. Es werden folgenden Komponenten
entwickelt:

1. Bewertungsverfahren für Bestandsbauwerke (Inspektionsmethoden, Algorithmen der Sicherheitsbewertung, Nachrechnungskonzept)

2. Ingenieurtechnische Reparatur im Bestand (Technologien zur Verfestigung, Risssanierung, Fußstützung)

3. Verstärkungstechnologien für Bestandsbauwerke (Entwicklung spezieller Substrate und Stabilisierungselemente)

4. Nachhaltige
ingenieurbiologischer Stabilisierungsmethoden (Schnelletablierung flachwurzelnder Gewächse in Kombination mit tief wurzelnden
Pflanzen)

5. Planungs- und Berechnungswerkzeuge (Prognosemodelle für zukünftige Beanspruchungen, Berechnungs- und
Überwachungsverfahren, Einbeziehung Bewuchs)

Im Rahmen des Vorhabens werden die Komponenten im Modell und am Prototyp
erprobt. Die Simulation extremer Szenarien dient dem Nachweis der Wirksamkeit.Jeder Partner des Inno-Teams verwertet einzelne
Komponenten.


EU, ESF

iTN HS Zittau/Görlitz, Prof. Dr. Jürgen I. Schoenherr Jähnig GmbH Dorfhain Peak Deutschland GmbH Nossen Planungsgesellschaft Scholz + Lewis Dresden mbH GGS - Gesellschaft für geotechnische Systeme TerraCon – GmbH

01.01.2019 bis 31.12.2021